"If we are not given the option to live without violence, we are given the choice to center our meals around harvest or slaughter, husbandry or war. We have chosen slaughter. We have chosen war. That's the truest version of our story of eating animals.

Can we tell a new story?”

Jonathan Safran Foer - Eating Animals

Sunday, October 16, 2011

Sonntags-Denker aufgepasst!!

Heut Mittag um 13.25 h zeigt das ZDF eine Dokumentation über Massentierhaltung und die Auswirkung dessen auf die Gesundheit der Menschentiere! Klingt super interessant und ich kann nur jedem empfehlen einzuschalten! Ich hoffe, der online-stream funktionert!

Hier gehts zum Weiterdenken!

eine Woche vegan-Bilanz!

Nun ist es genau eine Woche her, seit ich mich für eine nachhaltige Lebensweise entschieden habe. Eine erste Bilanz zeigt, dass ich seit diesem Tag wirklich sehr glücklich bin. Ich habe gemerkt, dass es zwar in Dänemark weniger Produkte gibt, die einem das Leben ein bischen leichter machen (z.B. alpro joghurts und puddings gibts gar nicht), dennoch ist es vollkommen möglich, hier vegan zu leben. Und mein Fazit: Ich verzichte auf nichts. Wirklich nicht. Ich genieße es zu entdecken was es für tolle Gemüsesorten gibt, wie verschieden man sie zubereiten kann und bei jedem Mal, wenn ich koche, spüre ich Glücksgefühle meinen Bauch erklimmen und freue mich diebisch über das gute Essen, das ich zubereite! Mehr noch ist mir aufgefallen, dass ich mich wieder viel aktiver fühle. Ich liebe es kreativ zu sein und in der letzten Woche habe ich, trotz vollem Stundenplan einige Stunden mit den Dingen zubringen können, die ich gerne mache. Ich habe das Gefühl intensiver zu leben und durch die Informationen die ich mir von überall her zusammensammel fühle ich mich aufgeklärt und stark. Ich bin sowas von bereit mich durchzusetzen, wie seit langem nicht. Wie im Post hier beschrieben, habe ich mich von meinen Lastern befreit. Meine Kleidung ist meiner Mitbewohnerin zu Gute gekommen und den Rest werde ich noch weiterverschenken und verkaufen. Ich habe Platz gemacht in meinem Leben für kritische Augen und einen wachen Geist.
Mehr noch ist mir klar geworden, wie viele Menschen einfach überhaupt nicht darauf achten, was sie essen und vor allem was für Mengen an Essen sie wegwerfen täglich. Gutes Obst und Gemüse liegt im Schrank und verschimmelt, statt daraus etwas zu kochen, wird neu angehäuft: Eingeschweißte Wurststücke und fertige Pizzaböden gehören zum Inventar. Dennoch denke ich, jeder sollte leben wie er es für richtig hält. Trotzdem glaube ich, dass die wenigsten Menschen sich selber Informationen suchen und WISSEN WOLLEN, was ich für furchtbar halte.
Ich selber habe noch einen langen Weg vor mir bis ich wirklich alles getan habe, was in meiner Macht steht. Aber ich bin mehr als bereit diesen Weg zu gehen und denke schon auf dem rechten Pfad.

Einen richtig schönen Moment hatte ich vor ein paar Tagen, als ich lesend auf meinem Bett lag: Meine kleine Katze kam aufs Bett geklettert und hat sich ganz oben bei mir auf den Brustkorb gelegt und genüsslich eingerollt. Ich lag ganz still und sah ihren kleinen Bauch auf und ab sinken bei ihren Atemzügen. Ein kleines Herz schlägt in diesem Wesen und ich liebe es über alles. Was mir dann klar wurde war, dass jedes Tier auf dieser Erde genau so lebt und fühlt und atmet. Und dass ein Herz in jedem schlägt. Und ich wusste einfach, dass dies die einzig richtige Entscheidung sein kann. Ich musste sogar ein paar Tränen und einen großen Kloß runterschlucken.