Jeder kann zaubern
Mal ein zwei Wochen nichts essen, um den Körper zu entlasten, um Zellen zu regenerieren und um neue Energie zu tanken? Das klingt ja ziemlich paradox und als ich meine erste Heilfastenkur begann, musste ich gegen Unverständnis und Kopfschütteln aus meinem Freundeskreis und sogar aus meiner Familie ankämpfen. Viele verbinden den Verzicht auf Essen mit Krankheit und Energielosigkeit, vielleicht sogar mit einer Essstörung - wie um Himmels Willen soll denn der Körper funktionieren, wenn ihm jegliche Nahrungszufuhr verweigert wird?
Klar, der Mensch braucht Nahrung um zu überleben – das sagt uns der gesunde Menschenverstand. Aber Tatsache ist auch, dass gerade in den konsumgesteuerten reichen Ländern der Hang zum Überessen besteht: Es wird mehr gegessen, als der Körper eigentlich braucht, es werden industriell verarbeitete Lebensmittel mit appetitanregenden Geschmacksverstärkern konsumiert – wir haben uns an die 100%ige Verfügbarkeit aller Lebensmittel gewöhnt, nach denen uns der Sinn steht und das unabhängig von Jahreszeiten, unabhängig von jeder Tages- und Nachzeit.
Einmal zu fasten, das heißt, bewusst auf (feste) Nahrung zu verzichten, kann allein schon in dieser und vielleicht sogar einer spirituellen Hinsicht eine kleine Erleuchtung mit sich bringen. Es bildet sich eine neue Wertschätzung, Dankbarkeit, ein neues Körperbewusstsein. Natürlich hat das Ganze auch noch andere positive, gesundheitliche Auswirkungen.
Da der Körper in der Fastenzeit keine Energie für die Verdauung aufwenden muss, kann er mal so richtig „aufräumen“, das heißt entgiften und all die Toxine loswerden, die sich im Laufe der Jahre in ihm abgelagert haben. Neulich las ich, dass selbst Tiere aus einem Urinstinkt heraus auf Nahrung verzichten, wenn sie krank sind, damit sich ihr Körper auf die Heilung konzentrieren kann (also nicht durch das Verdauen wichtige Energie verliert). Dies verträgt sich natürlich nicht mit der alten hausmütterlichen Weisheit, man solle ordentlich essen, um wieder zu Kräften zu kommen. Beobachtet man aber das instinktive Verhalten von Kleinkindern und Tieren, liegt die Vermutung nahe, dass uns unser Körper gerade mit Appetitlosigkeit etwas signalisieren möchte.
Auf die Idee zu fasten brachten mich gute Freunde, ein gesundheitsbewusstes Pärchen, das in meiner Heimatstadt ein Fitnessstudio betrieb. Die beiden (gelernten Ernährungsberater), deren Alter nur durch die grauen Haare verraten wurde, erzählten mir von den positiven Auswirkungen des Saftfastens und versorgten mich mit ausreichender Lektüre, sodass ich mich erstmal schlau lesen konnte. Dies ist nun schon mehr als fünf Jahre her und seitdem versuche ich jedes Jahr eine mindestens zehntägige Fastenkur in meinen Alltag einzubauen. Selbst meine Mutter konnte ich von der Wunderwirkung des Heilfastens überzeugen. Getrunken werden literweise (!) Kräutertees (kein Koffein oder Alkohol), Gemüsebrühe und frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (eine Saftpresse ist dabei fast unentbehrlich). Es gibt spezielle Fastentees, die den Verzicht auf feste Nahrung erleichtern und den Reinigungsprozess stimulieren.
Um sich langsam auf die flüssige Nahrung umzustellen, sind vier bis fünf Gewöhnungstage notwendig – es kann zum Beispiel etwas Reis und natürlich viel Obst und Gemüse gegessen werden (Fett, Zucker und alles, was „schwer macht“ sollten natürlich gemieden werden). In den ersten Tagen wird immer eine „Darmreinigung“ zum Beispiel mit Glaubersalz empfohlen (dies verhindert Hungergefühle und entfernt Ablagerungen, die während des Fastens nicht im Darm verweilen sollten).
Es gibt Quellen, die dem Saftfasten kaum ein Zeitlimit setzen. Viele meinen, dass die Entgiftung erst nach zehn Tagen so richtig in Gang kommt. Im Internet findet man Videos von Menschen, die eine hunderttägige Saftfastenkur hinter sich haben und von lebensverändernden Auswirkungen sprechen.
Meine längste Kur erstreckte sich über 18 Tage und an diesem Punkt fiel es mir sogar schwer, mit dem Fasten aufzuhören: Mit jedem Tag fällt es nämlich leichter, auf feste Nahrung zu verzichten. Nur der Anfang ist schwer (und natürlich das langsame Gewöhnen ans „normale“ Essen“), denn besonders in den ersten drei Tagen geben viele Menschen auf. Hungergefühle und gerade Übelkeit und Kopfschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass im Körper etwas „passiert“. Je nachdem wie stark der Körper „vergiftet“ ist, treten diese Nebenerscheinungen auf (abgesehen vom Hunger, denn der ist anfangs normal).
Während der Fastentage kann es bei vielen zu Gemütsschwankungen kommen. Deswegen ist es wichtig, sich eine Zeit auszusuchen, in der nicht besonders viel Stress entstehen kann und zum Beispiel keine schweren Prüfungen bestanden werden müssen. Ich persönlich habe äußerst positive Gefühle während des Fastens. Plötzlich konzentriere ich mich auf das Wesentliche, habe unzählig neue Ideen und vor allem, sobald sich der Körper auf die „Reserven“ umgestellt hat, Energie. Hier spricht man vom sogenannten „Fasten-High“, denn aus irgendeinem Grund schüttet das Gehirn in dieser Zeit mehr Glückshormone aus als gewöhnlich und man fühlt sich auch bei wenig Schlaf sehr erholt. Mein erstes Fasten resultierte zum Beispiel in unzähligen Acrylbildern und einer umgeräumten Wohnung. Selbst die Sinne sind geschärft: Ich fühle mich aufnahmebereit und hellwach. Oft habe ich das Gefühl, Dinge besser wahrnehmen zu können, besonders bei Gerüchen, Geräuschen oder Stoffen, die mit meiner Haut in Berührung kommen.
Die Tatsache, dass Fasten eine bewusste Entscheidung ist, unterscheidet es vom „Hungern“. Die Psyche spielt hier also eine große Rolle. Meistens macht es mit gar nichts aus, Menschen essen zu sehen – es fühlt sich sogar gut an, stark zu sein und daran zu denken, wie der eigene Körper sich gerade reinigt. Ein bisschen bewegen sollte man sich sicher auch (Yoga, Pilates oder spazieren gehen), damit nicht der Eiweißspeicher der Muskelmasse für Energie angezapft werden kann.
Die schwierigste Zeit sind meiner Meinung nach die Aufbautage. Isst man sofort wieder „normal“ überfordert man den Körper und es kann zu schlimmen Krämpfen oder Verstopfungen kommen. Genau wie bei den Gewöhnungstagen sollte hier am besten eine Woche lang Obst, Gemüse und leicht Verdauliches gegessen werden. Da der Magen sich wahrscheinlich etwas verkleinert hat, ist man schneller satt und zufrieden. Auch die Geschmacksnerven haben sich komplett erholt und viele Gerichte wirken fast versalzen oder zu scharf. Eine weich gekochte Kartoffel ohne Salz oder eine süße Orange sind ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Beim ersten Biss in einen saftigen Apfel können einem schon mal die Tränen kommen (und nicht, weil er etwa sauer ist).
Natürlich ist fasten nicht für jeden geeignet (man sollte sich im Vorfeld ein gutes Buch besorgen) und bedarf in manchen Fällen der ärztlichen Aufsicht. Ich bin froh, dass ich es für mich entdeckt habe, denn es hilft mir, immer wieder schlechte Ernährungsgewohnheiten abzuschütteln, Dinge in einem anderen Licht zu sehen, Stärke zu beweisen und meinen Körper von Altlasten zu befreien. Es ist auch ein guter Weg seinen Ernährungsstil zu überdenken – nach dem Fasten passt man immer auf, dass der heilige Tempel nicht wieder gleich „verdreckt“. Bei der letzten Fastenkur traf ich zum Beispiel den Entschluss, mich in Zukunft hauptsächlich vegan zu ernähren.
Es gibt mit Sicherheit Argumente, die gegen solch eine Fastenkur sprechen, – manche Menschen halten es psychisch oder aus gesundheitlichen Gründen nicht durch – aber einem gesunden Menschen mit einer starken Willenskraft und dem Wunsch nach positiver Veränderung kann es meiner Meinung nach nur zugute kommen: spirituell und körperlich.
Vielen Dank, dass ich diesen Bericht hier posten durfte, Löwenherz. Und zum Schluss ein Zitat aus dem wunderbaren Siddharta (Hermann Hesse), das mich während meiner Fastenzeit oft begleitet:
„Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.“
Mal ein zwei Wochen nichts essen, um den Körper zu entlasten, um Zellen zu regenerieren und um neue Energie zu tanken? Das klingt ja ziemlich paradox und als ich meine erste Heilfastenkur begann, musste ich gegen Unverständnis und Kopfschütteln aus meinem Freundeskreis und sogar aus meiner Familie ankämpfen. Viele verbinden den Verzicht auf Essen mit Krankheit und Energielosigkeit, vielleicht sogar mit einer Essstörung - wie um Himmels Willen soll denn der Körper funktionieren, wenn ihm jegliche Nahrungszufuhr verweigert wird?
Klar, der Mensch braucht Nahrung um zu überleben – das sagt uns der gesunde Menschenverstand. Aber Tatsache ist auch, dass gerade in den konsumgesteuerten reichen Ländern der Hang zum Überessen besteht: Es wird mehr gegessen, als der Körper eigentlich braucht, es werden industriell verarbeitete Lebensmittel mit appetitanregenden Geschmacksverstärkern konsumiert – wir haben uns an die 100%ige Verfügbarkeit aller Lebensmittel gewöhnt, nach denen uns der Sinn steht und das unabhängig von Jahreszeiten, unabhängig von jeder Tages- und Nachzeit.
Einmal zu fasten, das heißt, bewusst auf (feste) Nahrung zu verzichten, kann allein schon in dieser und vielleicht sogar einer spirituellen Hinsicht eine kleine Erleuchtung mit sich bringen. Es bildet sich eine neue Wertschätzung, Dankbarkeit, ein neues Körperbewusstsein. Natürlich hat das Ganze auch noch andere positive, gesundheitliche Auswirkungen.
Da der Körper in der Fastenzeit keine Energie für die Verdauung aufwenden muss, kann er mal so richtig „aufräumen“, das heißt entgiften und all die Toxine loswerden, die sich im Laufe der Jahre in ihm abgelagert haben. Neulich las ich, dass selbst Tiere aus einem Urinstinkt heraus auf Nahrung verzichten, wenn sie krank sind, damit sich ihr Körper auf die Heilung konzentrieren kann (also nicht durch das Verdauen wichtige Energie verliert). Dies verträgt sich natürlich nicht mit der alten hausmütterlichen Weisheit, man solle ordentlich essen, um wieder zu Kräften zu kommen. Beobachtet man aber das instinktive Verhalten von Kleinkindern und Tieren, liegt die Vermutung nahe, dass uns unser Körper gerade mit Appetitlosigkeit etwas signalisieren möchte.
Auf die Idee zu fasten brachten mich gute Freunde, ein gesundheitsbewusstes Pärchen, das in meiner Heimatstadt ein Fitnessstudio betrieb. Die beiden (gelernten Ernährungsberater), deren Alter nur durch die grauen Haare verraten wurde, erzählten mir von den positiven Auswirkungen des Saftfastens und versorgten mich mit ausreichender Lektüre, sodass ich mich erstmal schlau lesen konnte. Dies ist nun schon mehr als fünf Jahre her und seitdem versuche ich jedes Jahr eine mindestens zehntägige Fastenkur in meinen Alltag einzubauen. Selbst meine Mutter konnte ich von der Wunderwirkung des Heilfastens überzeugen. Getrunken werden literweise (!) Kräutertees (kein Koffein oder Alkohol), Gemüsebrühe und frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte (eine Saftpresse ist dabei fast unentbehrlich). Es gibt spezielle Fastentees, die den Verzicht auf feste Nahrung erleichtern und den Reinigungsprozess stimulieren.
Um sich langsam auf die flüssige Nahrung umzustellen, sind vier bis fünf Gewöhnungstage notwendig – es kann zum Beispiel etwas Reis und natürlich viel Obst und Gemüse gegessen werden (Fett, Zucker und alles, was „schwer macht“ sollten natürlich gemieden werden). In den ersten Tagen wird immer eine „Darmreinigung“ zum Beispiel mit Glaubersalz empfohlen (dies verhindert Hungergefühle und entfernt Ablagerungen, die während des Fastens nicht im Darm verweilen sollten).
Es gibt Quellen, die dem Saftfasten kaum ein Zeitlimit setzen. Viele meinen, dass die Entgiftung erst nach zehn Tagen so richtig in Gang kommt. Im Internet findet man Videos von Menschen, die eine hunderttägige Saftfastenkur hinter sich haben und von lebensverändernden Auswirkungen sprechen.
Meine längste Kur erstreckte sich über 18 Tage und an diesem Punkt fiel es mir sogar schwer, mit dem Fasten aufzuhören: Mit jedem Tag fällt es nämlich leichter, auf feste Nahrung zu verzichten. Nur der Anfang ist schwer (und natürlich das langsame Gewöhnen ans „normale“ Essen“), denn besonders in den ersten drei Tagen geben viele Menschen auf. Hungergefühle und gerade Übelkeit und Kopfschmerzen sind ein Zeichen dafür, dass im Körper etwas „passiert“. Je nachdem wie stark der Körper „vergiftet“ ist, treten diese Nebenerscheinungen auf (abgesehen vom Hunger, denn der ist anfangs normal).
Während der Fastentage kann es bei vielen zu Gemütsschwankungen kommen. Deswegen ist es wichtig, sich eine Zeit auszusuchen, in der nicht besonders viel Stress entstehen kann und zum Beispiel keine schweren Prüfungen bestanden werden müssen. Ich persönlich habe äußerst positive Gefühle während des Fastens. Plötzlich konzentriere ich mich auf das Wesentliche, habe unzählig neue Ideen und vor allem, sobald sich der Körper auf die „Reserven“ umgestellt hat, Energie. Hier spricht man vom sogenannten „Fasten-High“, denn aus irgendeinem Grund schüttet das Gehirn in dieser Zeit mehr Glückshormone aus als gewöhnlich und man fühlt sich auch bei wenig Schlaf sehr erholt. Mein erstes Fasten resultierte zum Beispiel in unzähligen Acrylbildern und einer umgeräumten Wohnung. Selbst die Sinne sind geschärft: Ich fühle mich aufnahmebereit und hellwach. Oft habe ich das Gefühl, Dinge besser wahrnehmen zu können, besonders bei Gerüchen, Geräuschen oder Stoffen, die mit meiner Haut in Berührung kommen.
Die Tatsache, dass Fasten eine bewusste Entscheidung ist, unterscheidet es vom „Hungern“. Die Psyche spielt hier also eine große Rolle. Meistens macht es mit gar nichts aus, Menschen essen zu sehen – es fühlt sich sogar gut an, stark zu sein und daran zu denken, wie der eigene Körper sich gerade reinigt. Ein bisschen bewegen sollte man sich sicher auch (Yoga, Pilates oder spazieren gehen), damit nicht der Eiweißspeicher der Muskelmasse für Energie angezapft werden kann.
Die schwierigste Zeit sind meiner Meinung nach die Aufbautage. Isst man sofort wieder „normal“ überfordert man den Körper und es kann zu schlimmen Krämpfen oder Verstopfungen kommen. Genau wie bei den Gewöhnungstagen sollte hier am besten eine Woche lang Obst, Gemüse und leicht Verdauliches gegessen werden. Da der Magen sich wahrscheinlich etwas verkleinert hat, ist man schneller satt und zufrieden. Auch die Geschmacksnerven haben sich komplett erholt und viele Gerichte wirken fast versalzen oder zu scharf. Eine weich gekochte Kartoffel ohne Salz oder eine süße Orange sind ein wahres Geschmacksfeuerwerk. Beim ersten Biss in einen saftigen Apfel können einem schon mal die Tränen kommen (und nicht, weil er etwa sauer ist).
Natürlich ist fasten nicht für jeden geeignet (man sollte sich im Vorfeld ein gutes Buch besorgen) und bedarf in manchen Fällen der ärztlichen Aufsicht. Ich bin froh, dass ich es für mich entdeckt habe, denn es hilft mir, immer wieder schlechte Ernährungsgewohnheiten abzuschütteln, Dinge in einem anderen Licht zu sehen, Stärke zu beweisen und meinen Körper von Altlasten zu befreien. Es ist auch ein guter Weg seinen Ernährungsstil zu überdenken – nach dem Fasten passt man immer auf, dass der heilige Tempel nicht wieder gleich „verdreckt“. Bei der letzten Fastenkur traf ich zum Beispiel den Entschluss, mich in Zukunft hauptsächlich vegan zu ernähren.
Es gibt mit Sicherheit Argumente, die gegen solch eine Fastenkur sprechen, – manche Menschen halten es psychisch oder aus gesundheitlichen Gründen nicht durch – aber einem gesunden Menschen mit einer starken Willenskraft und dem Wunsch nach positiver Veränderung kann es meiner Meinung nach nur zugute kommen: spirituell und körperlich.
Vielen Dank, dass ich diesen Bericht hier posten durfte, Löwenherz. Und zum Schluss ein Zitat aus dem wunderbaren Siddharta (Hermann Hesse), das mich während meiner Fastenzeit oft begleitet:
„Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.“

Ich hatte mich schon seit langem auf diesen Artikel gefreut. Dankeschön dafür =). Werde mich nach den Klausuren mal genauer in das Thema einlesen. Wer weiß, vielleicht schieb ich ja auch mal so eine oder zwei Fastenwochen ein? =)
ReplyDeletelieben Gruß
Freut mich, dass dir der Artikel so zusagt :-) Ich hoffe du berichtest über deine Fastenwochen :) LG
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