"If we are not given the option to live without violence, we are given the choice to center our meals around harvest or slaughter, husbandry or war. We have chosen slaughter. We have chosen war. That's the truest version of our story of eating animals.

Can we tell a new story?”

Jonathan Safran Foer - Eating Animals

Sunday, April 22, 2012

E-Books- ein weiterer Schritt zur Umweltfreundlichkeit?



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Wie ich bereits im vorigen Post geschrieben habe, denke ich darüber nach mir einen E-Reader zu zulegen. Nicht nur um damit Bücher zu lesen, sondern auch PDFs. Da auch in der Uni alles nur noch digital läuft, kann ich so entspannt Texte lese, ohne selbige drucken zu müssen. Denn wie viel Papier wird wohl täglich an Unis verbraucht, weggeworfen und auch versaut (zB durch Falschdrucke etc.)? Wenn ich darüber nachdenke, wie oft die Drucker an den Unis in Dänemark streiken..da wird mir schlecht! Trotzdem lese ich ungern am Bildschirm und konnte mir deshalb bisher auch keinen E-Reader als Ersatz vorstellen. Auch mal draußen lesen im Sommer ging bisher nur mit Papier, denn auf den Bildschirmen kann man bei Sonneneinstrahlung bekanntlich wenig lesen.
Ich habe erst vor kurzem angefangen mich mit E-Readern zu beschäftigen, und deshalb, zu meiner Schande, auch erst vor kurzem herausgefunden, dass einige Modelle mit einem E-Ink Display ausgestattet sind, was meiner Meinung nach einfach nur genial ist.
Dieser Artikel hier erläutert kurz, warum E-Reader noch genial sind: Wenn man mehr als 10 Bücher im Jahr lese, sei es sinnvoll einen E-Reader anzuschaffen, da dieser langfristig CO2 und andere Schadstoffe einspart.

"Das Öko-Institut errechnete, dass ein E-Book mit eInk bei Herstellung und Nutzung etwa 25 Kilogramm CO2 verursacht. Diese Menge entspricht etwa einem Zehntel der Menge, die ein Laptop freisetzt, und ist immer noch geringer als die Emission durch einen Tablet PC. Die Herstellung von zehn Büchern mit 200 Seiten verursacht bereits 11 Kilogramm CO2, 9 Kilogramm bei Recyclingpapier, sodass sich die CO2-Emission des E-Book-Readers eines Viellesers schnell amortisiert." 
Quelle: (http://www.energieleben.at/e-book-reader-umweltfreundlicher-als-bucher/)


Sony T1A e-reader

Da man mit dem Kindle von Amazon leider nur Bücher lesen kann, die man auch bei Amazon gekauft hat, fällt dieser bei mir gar nicht erst in die engere Wahl.
Meine beiden Favoriten sind der E-Reader von Sony (Sony PRS-T1 WLAN und der Kobo (Kobo eReader Touch Edition). Optisch gefallen mir beide, jedoch find ich den Pinken von Sony doch schon ganz hübsch (:

Kobo e-reader

Ich stelle es mir unglaublich toll vor, einfach unterwegs oder Abends im Bett den neusten Thriller von der Lieblingsautorin so ZACK in der Hand zu halten. Und für die Uni auf der Couch oder am Strand zu lesen.

Das Dilemma: 10 Euro für ein Buch ausgeben, das mag ich gerne. Aber 10 Euro für im Prinzip nur eine Datei auszugeben...hmpf. Da hab ich nix in der Hand, da kann ich nicht dran riechen. Und Bücherschnuppern, das ist einfach nicht ersetzbar. Ich habe einfach so eine hohe Affinität zu Büchern, ich mag sie gerne in der Hand halten, ins Regal stellen, angeberisch auf dem Nachttisch stapeln, sie im Buchladen stundenlang auswählen..Bücher sind unvergleichlich. Bücher sind zeitlos. Und darin besteht irgendwie doch auch ihre Magie, oder nicht?

Mich reizt das Neue, das Leichte, Bequeme. Ein E-Reader ist leicht, praktisch. Ist umweltfreundlich, Future.  Ist 2012. Aber Bücher ganz aufgeben? Das könnt ich glaub ich auch nie. Im Prinzip, kann man diese Beiden Phänomene doch gar nicht vergleichen, oder?